Zwischen den sonnigen Hügeln des Elsa-Tals liegt S. Gimignano. Hier
wachsen die Reben für den berühmten Vernaccia. Die herrliche Altstadt ist
von Mauern aus dem 13. Jh. umgeben. Ihre mittelalterliche Struktur ist noch
weitgehend intakt geblieben. So ist S. Gimignano mit seinen unzähligen
Kunstschätzen fast wie ein Freilichtmuseum.
Funde von Gräbern weisen auf den etruskischen Ursprung des Städtchens
hin, das um das Jahr 1000 herum beträchtlich gewachsen ist und zu einer
der wichtigsten Handelsstädte der Region wurde. Gegen Ende des 12. Jh.s
wurde es freie Kommune und blieb als solche von den erbitterten Kämpfen
zwischen Welfen und Ghibellinen verschont. 1351 verlor es dann seine
Eigenständigkeit an Florenz. Doch schon in romanischer und gotischer Zeit
entstanden die Wohnbauten, die das Stadtbild prägenden. Jede Familie
versuchte die anderen mit immer höheren Türmen zu übertreffen. Die
zahlreichen Geschlechtertürme, die von Touristen aus aller Welt bestaunt
werden, zeugen noch heute von diesem Wettstreit.
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